Am 13. Maerz sollte es dann fuer Nadine, Matt (dauergast
Englaender aus unserem Hostel) und mich los gehen, auf nach
Hokitika, zum wild food festival.
Schlauer Weise hatten wir nicht wirklich geplant wie wir nun da
hin kommen wollten, da wir eigentlich (unrealistischer Weise mit
tonnenweise Gepaeck) per anhalter fahren wollten. Ein Hostel hatte
ich zum Glueck schon Wochn vorher gebucht, damit war ich aber auch
die einzige... Nadine und Matt hatten noch keinen Plan wo sie
schlafn wuerden. Das hatte unser Boss (gleichzeitig ein
Freund von Nadine) natuerlich mitbekommen. Und die Idee das wir per
Anhalter fahren wuerden gefiel ihm garnicht. Nach einigem hin
und her ueberlege von Matt, Nadine und mir kam es dann zum Glueck
zu einem Gespraech zwischen Nadine un Marcus, unserem Boss. Er bot
Nadine an ihr sein Auto (er hatte ein zweitwagen der eher weniger
in Gebrauch war) zu leihen damit wir nach Hokitika kommen
wuerden und Nadine einen Platz zum schlafen hat (im Auto). Seine
Nettigkeit ging aber noch darueber hinaus... Er wollte Nadine das
Auto fuer die gesammte Suedinsel zur Verfuegung stellen!! Das
waeren dann ca 3 Wochen und genau die Zeit die Nadine und ich
ueberlegt hatten zusammen zu reisen, bevor wir am 9. april zusammen
nach OZ fliegen wollten. Das Angebot wurde natuerlich
dankbar angenommen und so ging es nach grossem Abschied auf nach
Hokitika.
Auf unserer stundenlangen Fahrt dachten wir einmal das Auto
waere kaputt... da es irgendwie die Berge nicht wirklich
hochgekommen ist... wir mussten immer im 2ten oder 3ten gang da
hochklettern. Aber da haben wir uns schnell dran gewoehnt, so jung
war ja das Auto nun auch nicht mehr, und somit ging es immer weiter
Richtung Sueden. In Hokitika angekommen habe ich erstmal in
mein Hostel eingecheckt und die beiden haben sich ein Platz zum
Parken und schlafen gesucht. Abends haben wir dann schonmal
Hokitika abgecheckt... hm ja klein und aehm dorf haha. Waren aber
trotzdem in einigen netten Bars und die Vorfreude aufs richtige
Festival stieg.
Am Samstag Morgen den 14.03. wurde erstmal ganz in Ruhe
aufgestanden und gefruehstueckt. Dann sind Nadine und ich zum
Treffpunkt mit unserer Organisation um Nadines Ticket fuers
Festival abzuholen. Danach sind wir ueber den Markt geschlendert.
Viele nette Staende, bei denen wir uns immer wieder ueberzeugen
mussten nicht ein Vermoegen auszugeben! Naja am Ende haben wir doch
ein bisschen Kram und Schokolade und Sekt gekauft um damit und mit
sehr guter Laune auch die Schlafmuetze Matt zu wecken. Nachdem auch
das gelungen war ging es fuer uns drei noch einmal ueber den Markt
und dann ab zum Festival. Es war eine riesen Wiese mit Musik und
vielen verschiedenen Zelten in denen man diverse Dinge probieren
konnte. Nadine und ich fingen ganz harmlos mit etwas tunfisch an.
Matt inspirierte uns dann zur Kuhzunge. Die ging ja vom Geschmack
her echt klar, aber die Konsistenz war echt widerlich!!! Halt wie
eine tote Zunge auf der man rumkaut. Danach wurde auch
direkt schon die naechste Herausforderung bewaeltigt. Wir zangen
uns jeder eine Made rein. Deren onsistenz war nicht nur wirklich
ecklig, sondern auch der Geschmack. Eine Erfahrung die wir
gemacht haben und nicht so schnell wieder machen muessen.
Meine zwei letzten wirklich nicht so appetitlichen Sachen waren
dann der Wurm (in einem Glas Red Bull, darum hab ich den Wurm nicht
gemerkt) und dann etwas Heuschrecken artiges auf nem Peanutbutter
brot. Letzteres war garnicht mal sooo uebel aber auch nichts fuer
alle Tage.
Nach all den bestandenen Mutproben wurde nur noch getrunken und
die Musik genossen. Als das offiizielle Festival dann vorbei war
gingen wir alle an den Strand. Dort war alle paar Meter ein
Lagerfeuer was dem ganzen eine magische Erscheinung gab. Bei einem
Feuer und ein paar Leuten die wir vorher schon kannten gesellten
wir uns dann dazu und genossen den Abend am Strand unter
Sternenhimmel.
Als wir dann alle letztendlich einen guten Alkoholpegel erreicht
hatten entschieden wir uns dazu noch zur after festival party zu
gehen. Die kostete zwar 15$, aber da alle dafuer waren entschied
ich mich dazu mitzugehen. Gute Entscheidung, denn als wir da
waren lernten wir gleich die richtigen Leute kennen, die uns nur
ein paar Meter vom Eingang entfernt ueber den Zaun zu klettern
hielfen! Aslo kamen wir 4 free rein und konnten beim Tanzen nchmal
zo richtig abgehen.