QUEENSTOWN -- CHRISTCHURCH

Am Samstag den 21.03.2009 ging es dann auf nach Christchurch. Auf der Fahrt haben wir wieder, wie bis dahin immer beim Fahren, unsere 2 Pohlmann Alben rauf und runter gehoert. In Twitzel haben wir eine kleine Kaffeepause gemacht, um uns mit Becky zu treffen. Becky ist eine Neuseelaenderin die ich in Twonsville am Anfang meiner Reise kennen gelernt habe. Wir haben uns da schon echt gut verstanden und darum wars auch sehr schoen sie mal wieder zu sehen. Sie und ihr Freund hatten uns sogar dazu eingeladen eine Nacht bei denen zu schlafen und Jetski fahren zu gehen, was alles wirklich super liebe Angebote waren, die wir leider ablehnen mussten weil wir nicht genug Zeit hatten. Wir wollten noch den Abend in Christchurch ankommen. Nach einiger weiter entspannter Fahrt haben wir kurz nach dem See Tekapo einen Hitchhiker mitgenommen. Der wollte eigentlich nur bis zum naechsten groesseren Dorf, entschied sich dann aber doch spontan dazu den ganzen Weg bis Christchurch mitzukommen. War zwar soweit kein Problem, aber irgendwie konnten wir nicht ganz so viel scheisse labern, singen und die Fahrt geniessen mit einem weiteren Passagier. Also waren wir dann doch froh als wir in Christchurch ankamen und ihn bei einem Hostel absetzten konnten. Am Abend haben wir mit 2 Freunden die wir in Queenstown kennen gelernt hatten gekocht und sind danach zu einem anderen Freund den wir in Hokitika kennen gelernt hatten, der in Christchurch wohnt und bei dem wir auf der Couch schlafen durften. Stefan war halb Ameikaner halb Deutscher und wohnte zur Zeit in einem WG Haus das uns super gefiel. Ich hielt mich dort den ganzen Abend auf und nutzte das freie Internet voll aus. Endlich wurde mal wieder jede Menge geskypet und Kontakt nach Hause aufgenommen. Dementsprechend ging es auch erst echt spaet ins Bett.

Montag, den 18. Mai 2009 14:57


****ROUTBURNTRACK****

Blog von jenn :Mein Jahr als Backpacker in Australien und Neuseeland, ****ROUTBURNTRACK****

Am Dienstag den 17.03.2009 ging es dann mit Sevi auf zum Routburntrack, einer 3 Tage Wanderung.

Um 6 uhr morgens aufstehen und direkt danach auf ins Auto. 2 nette irische Freunde von Sevi haben sich super lieber Weise dazu bereit erklaert uns die 3-4 Stunden zum Beginn der Wanderung zu fahren. Unser erster Weg fuehrte uns allerdings nach Te Anau, wo wir unsere Campingplatz Tickets abholten und bescheit sagten das wir loswanderten und das uns jemand zurueckerwarten wird, der merkt falls wir nicht wieder kommen. Danach wurden wir dann am Start abgesetzt und vollendeten noch unsere Rucksackpackerei.

Und schon ging es voller Elan los. Die ersten Stunden ging es nur bergauf... Schrecklich. Ich war schon nach den ersten 10 Minuten total fertig. Aber Sevi pruegelte mich da hoch An der ersten Abzweigungn, nachdem ich schon ein paar mal fast gestorben waere gab es einen sogenannten Sidetrack. Natuerlich mussten wir auch den hoch. Zum Glueck konnten wir unsere Rucksaecke an der Abzweigung abstellen. Als wir es dann zum Ende des Sidetracks ganz oben auf den Berg geschafft hatten war der Ausblick einfach nur traumhaft. Dort war ein See und der Blick ging ueber Schneebedeckte Berge. Nach diesem Extrawalk war der Rest der Strecke auch etwas angenehmer. Es ging nicht mehr ganz so steil bergauf und Sevi hatte mir einen Wanderstock organisiert, mit dem das Wandern viel entspannter und lustiger war.     Beim Campingplatz angekommen bauten wir in Teamwork das Zelt auf, kochten Nudeln auf dem Campingkocher, liessen den Abend noch entspannt ausgehen und gingen dann ins Bett.

Am naechsten Tag ging es echt spaet los. Konnten uns halt irgendwie nicht ueberzeugen aufzustehen.        Als wir es dann endlich geschafft haben ging es auch am 2. Tag fast nur Bergauf! Echt furchtbar, ich hab gelitten! ... hehe... vor allem weil es nun dazu auch noch geregnet hat! Sevi hat dabei mal wieder super Arbeit geleistet mich da hoch zu scheuchen. Ohne ihn wuerde ich wohl immer noch irgendwo am Berg haengen. Naja after all haben wir es dann an diesem Tag doch wie geplant an den hoechsten Punkt geschafft und dort erstmal ne richtige Pause gemacht. Nach der Pause hatte der Regen sich dann auch groessten Teils verzogen und der Ausblick auf der weiteren Wanderung wurde immer schoener. Wirklich unbeschreiblich. Das Gefuehl wirklich durch eigene Kraft so hoch gewandert zu sein und uebers Herr der Ringe Land zu schaun. Traumhaft schoen =D Abends beim Campingplatz angekommen legte ich mich erstmal total fertig auf den Boden, bis ich ausgeruht genug war um das Zelt mit aufzubauen,mich umzuzuehen, aufzuwaermen und Essen zu machen. An dem Abend gab es auch heisse Schokolade yaammm.

Der letzte Tag unserer Wanderung war dann nicht lang. Entspanntes Spazieren gehen Bergab. Besseres Wetter machte das Ganze recht angenehm. Ich genoss den letzten Wandertag in entspanntem Tempo, obwohl Sevi eher in Entspurtmaessiger Eile war hehe

Am Ziel angekommen wussten wir das wir keine Moeglichkeit hatten zurueck nach Queenstown zu kommen, weil wir kein Handynetzt hatten und darum Nadine nicht so wie geplant anrufen konnten. Also entspannten wir uns ein wenig und warteten bis ein paar der Tagestour Leute wieder kamen. Ein sehr nettes Paerchen von denen hat uns dann auch zurueck bis in die Stadt genommen. Von unserem Absetztpunkt sind wir dann zum Hostel gelatscht in dem Nadine ein Bett fuer mich reserviert hatte.       Traumhaft mal wieder im Bett zu schlafen.

Sonntag, den 17. Mai 2009 14:31


Hokitika --- Queenstown

Blog von jenn :Mein Jahr als Backpacker in Australien und Neuseeland, Hokitika --- Queenstown

Am Tag nach dem Festival checkte ich aus dem Hostel aus und dann ging es auch schon weiter, ohne das wir wirklich wussten wo wir hin wollten. Erstmal starteten wir Richtung Sueden. Matt setzten wir dabei am, Franz Josef glacier ab. Dort wollte er ein paar Hikes machen. Da Nadine und ich aber am Montag den 16. in Queenstown ankommen mussten entschieden wir uns dafuer noch weiter zu fahren. Weit kamen wir dabei aber nicht. Im Informationscenter vom Fox glacier (nur einen Ort weiter) fragten wir den Informationsmenschen ein wenig ueberschwenglich ueber Unternehmungen aus die man machen konnte und ueber Moeglichkeiten zum wild campen.   Als er uns dann empfohl am Strand zu parken und dort im Auto zu schlafen entschieden wir ein Lagerfeuer am Strand zu machen und luden unsere neuen Info Freunde dazu ein.

Somit furen wir an den Strand, und machten ein Feuern. Als das gegen 11 ausging und die Jungs immernoch nicht da waren entschieden Nadine und ich uns dazu ins Auto zu gehen und zu schlafen. Das taten wir dann auch, bis wir ein Auto auf den Parkplatz fahren hoerten. Wir dachten schon es koennten vielleicht die Jungs sein. Wir ignorierten es aber und versuchten weiter zu schlafen.    Da klopfte es aber  und es stellte sich heraus es waren wirklich die Jungs, die uns kurz darauf einluden bei denen im Haus zu schlafen. Das Angebot nahmen wir natuerlich dankbar an und so fuhren wir zurueck in die Stadt in das kleine scnukkelige WG Haus der Jungs. Dort leben die mit 3 Maedels, die kein Problem damit hatten das wir da fuer eine Nacht im Haus schliefen.    Einer der Jungs schlief sogar auf der Couch, damit wir in seinem Bett schlafen konnten. Das war traumhaft, so gut hatten wir seit Ewigkeiten nicht geschlafen. Darum blieben wir am naechsten Tag auch bis 12 im Bett und genossen bevor es spaeter weiter ging.

Wir fuhren den ganzen Tag durch um auch ja noch an dem Tag in Queenstown anzukommen. Das war notwendig, da ich am naechsten Tag mit Sevi auf eine Wanderung starten wollte.  Somit kamen wir gegen 8 Abends in Queenstown an, feierten noch ein bisschen mit Sevi und ein paar Leuten und gingen dann ins Bett.

Montag, den 20. April 2009 06:05


back on the road ---- hokitika wild food festival

Blog von jenn :Mein Jahr als Backpacker in Australien und Neuseeland, back on the road   ----  hokitika wild food festival

Am 13. Maerz sollte es dann fuer Nadine, Matt (dauergast Englaender aus unserem Hostel) und mich los gehen, auf nach Hokitika, zum wild food festival.

Schlauer Weise hatten wir nicht wirklich geplant wie wir nun da hin kommen wollten, da wir eigentlich (unrealistischer Weise mit tonnenweise Gepaeck) per anhalter fahren wollten. Ein Hostel hatte ich zum Glueck schon Wochn vorher gebucht, damit war ich aber auch die einzige... Nadine und Matt hatten noch keinen Plan wo sie schlafn wuerden.   Das hatte unser Boss (gleichzeitig ein Freund von Nadine) natuerlich mitbekommen. Und die Idee das wir per Anhalter fahren wuerden gefiel ihm garnicht.  Nach einigem hin und her ueberlege von Matt, Nadine und mir kam es dann zum Glueck zu einem Gespraech zwischen Nadine un Marcus, unserem Boss. Er bot Nadine an ihr sein Auto (er hatte ein zweitwagen der eher weniger in Gebrauch war) zu leihen damit wir  nach Hokitika kommen wuerden und Nadine einen Platz zum schlafen hat (im Auto). Seine Nettigkeit ging aber noch darueber hinaus... Er wollte Nadine das Auto fuer die gesammte Suedinsel zur Verfuegung stellen!! Das waeren dann ca 3 Wochen und genau die Zeit die Nadine und ich ueberlegt hatten zusammen zu reisen, bevor wir am 9. april zusammen nach OZ fliegen wollten.   Das Angebot wurde natuerlich dankbar angenommen und so ging es nach grossem Abschied auf nach Hokitika.

Auf unserer stundenlangen Fahrt dachten wir einmal das Auto waere kaputt... da es irgendwie die Berge nicht wirklich hochgekommen ist... wir mussten immer im 2ten oder 3ten gang da hochklettern. Aber da haben wir uns schnell dran gewoehnt, so jung war ja das Auto nun auch nicht mehr, und somit ging es immer weiter Richtung Sueden. In Hokitika angekommen  habe ich erstmal in mein Hostel eingecheckt und die beiden haben sich ein Platz zum Parken und schlafen gesucht. Abends haben wir dann schonmal Hokitika abgecheckt... hm ja klein und aehm dorf haha. Waren aber trotzdem in einigen netten Bars und die Vorfreude aufs richtige Festival stieg.  

Am Samstag Morgen den 14.03. wurde erstmal ganz in Ruhe aufgestanden und gefruehstueckt. Dann sind Nadine und ich zum Treffpunkt mit unserer Organisation um  Nadines Ticket fuers Festival abzuholen. Danach sind wir ueber den Markt geschlendert. Viele nette Staende, bei denen wir uns immer wieder ueberzeugen mussten nicht ein Vermoegen auszugeben! Naja am Ende haben wir doch ein bisschen Kram und Schokolade und Sekt gekauft um damit und mit sehr guter Laune auch die Schlafmuetze Matt zu wecken. Nachdem auch das gelungen war ging es fuer uns drei noch einmal ueber den Markt und dann ab zum Festival. Es war eine riesen Wiese mit Musik und vielen verschiedenen Zelten in denen man diverse Dinge probieren konnte. Nadine und ich fingen ganz harmlos mit etwas tunfisch an. Matt inspirierte uns dann zur Kuhzunge. Die ging ja vom Geschmack her echt klar, aber die Konsistenz war echt widerlich!!! Halt wie eine tote Zunge auf der man rumkaut.   Danach wurde auch direkt schon die naechste Herausforderung bewaeltigt. Wir zangen uns jeder eine Made rein. Deren onsistenz war nicht nur wirklich ecklig, sondern auch der Geschmack.  Eine Erfahrung die wir gemacht haben und nicht so schnell wieder machen muessen.  Meine zwei letzten wirklich nicht so appetitlichen Sachen waren dann der Wurm (in einem Glas Red Bull, darum hab ich den Wurm nicht gemerkt) und dann etwas Heuschrecken artiges auf nem Peanutbutter brot. Letzteres war garnicht mal sooo uebel aber auch nichts fuer alle Tage.

Nach all den bestandenen Mutproben wurde nur noch getrunken und die Musik genossen. Als das offiizielle Festival dann vorbei war gingen wir alle an den Strand. Dort war alle paar Meter ein Lagerfeuer was dem ganzen eine magische Erscheinung gab. Bei einem Feuer und ein paar Leuten die wir vorher schon kannten gesellten wir uns dann dazu und genossen den Abend am Strand unter Sternenhimmel.

Als wir dann alle letztendlich einen guten Alkoholpegel erreicht hatten entschieden wir uns dazu noch zur after festival party zu gehen. Die kostete zwar 15$, aber da alle dafuer waren entschied ich mich dazu mitzugehen.  Gute Entscheidung, denn als wir da waren lernten wir gleich die richtigen Leute kennen, die uns nur ein paar Meter vom Eingang entfernt ueber den Zaun zu klettern hielfen! Aslo kamen wir 4 free rein und konnten beim Tanzen nchmal zo richtig abgehen.

Samstag, den 21. März 2009 15:06


NELSON DIE ZWEITE

Blog von jenn :Mein Jahr als Backpacker in Australien und Neuseeland, NELSON DIE ZWEITE

Kaum wieder in Nelson angekommen ging auch der Ernst des Lebens wieder los... Es wurde wieder gearbeitet! Dort ist dann neben dem ganz normalen Arbeitsalltag als Putze, Rezeptionistin und Barfrau einiges passiert...

Nachdem ich schon seit einiger Zeit dachte das meine Haare schon wieder ein bisschen zu hell geworden sind dachte ich mir ich faerbe sie einfach mal ein biskschen nach. Im Supermarkt kaufte ich mir die Farbe "bitter sweet chocolate" und Nadine Faerbte mir die Haare.  Hinterher stellte sich dann leider heraus das es sich bei dieser Bezeichnung weniger um eine schokobraune, mehr um eine schwarze Farbe handelte. Naja ich bin ja immer fuer neues offen und versuchte mich an die neue Farbe zu gewoehnen. Da ich wusste das es durch die Sonne eh langsam heller werden wuerde behielt ich die Farbe und liess es mir nicht vom Friseur umfaerben.

Die Tage vergingen und wir arbeiteten so daher. Einmal erkundeten wir nochmal das Nelsoner Partyleben, von dem wir leider, als die Clubs mal wieder alle um 3 schlossen, mal wieder entaeuscht wurden. Naja haben dabei ein paar freakige Neuseelaenderinnen kennen gelernt, sehr durchgeknallt, aber sehr witzig.

Als unsere Arbeit im Custom House aufs Ende zuging, weil wir am 14.03 in Hokitika sein mussten kamen auch unsere Nachfolger in Nelson an. 3 total liebe lustige Argentinierinnen uebernahmen unseren Posten. Wir haben uns auf Anhieb gut mit denen verstanden, als wir sie eingelernt haben haben sie schnell gelernt, und nach ein paar witzigen Tagen mit den Maedels hatten wir ein gutes Gefuehl damit das Hostel zu verlassen.

 

Samstag, den 21. März 2009 11:26


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